Xinjiang – Eine Reise in den Westen.
Xinjiang – Eine Reise in den Westen.

Xinjiang – Eine Reise in den Westen.

Xinjiang ist Chinas größte Provinz und liegt im äußeren Nord-Westen des Landes. Über Jahrhunderte von der Han Dynastie bis zum Ende der Qing Dynastie war diese entlegene Gegend der „wilde Westen“ Chinas. Die Provinz grenzt westlich an Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Pakistan. Im Norden an Russland und an die Mongolei. Es ist die Heimat und die Autonome Provinz der muslimischen Uiguren, wobei seit unbestimmter Zeit zunehmend Han- Chinesen ansiedelten, die heute etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Daneben beheimatet Xinjiang auch zahlreiche Volksgruppen z.B. Mongolen, Kasachen oder Kirgisen. Die Provinz verändert sich rasend schnell, in der Hauptstadt Ürümqi sprießen Hochhäuser wie Pilze. Seit einigen Jahren ist eine Schnellzugverbindung gebaut, die den Westen mit dem Osten Chinas verbindet.

Urumqi-location-MAP-in-Xinjiang-autonomous-region-in-ChinaDagvidur, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

„Die Reise nach Westen“ ist ein Abenteueroman von Wu Cheng’en aus dem 16/17. Jh und einer der bedeutendsten Romane der klassischen chinesischen Literatur. Jedes Kind kennt die Geschichte. Und Dank zahlreicher Verfilmungen, Mangas, sogar Computerspielen ist die Geschichte auch weit außerhalb Chinas berühmt geworden.

Die Reise nach Westen erzählt die abenteuerliche Reise des Mönchs (der auf dem Bild leider fehlt), der in den Westen geschickt wird, um die Schriften des Buddhismus aus Indien nach China zu bringen. Begleitet und beschützt vor Dämonen und Unholden wird er von seinen Gefährten, dem Affenkönig, einem Halbdämon und einem halb-Schwein-halb Mensch Wesen.

Da wir nur kurze Zeit hier verbracht haben, können und möchten wir auf die Politik und Geschichte nicht im Detail eingehen. Unser Reisebericht, den wir zudem während unseres Aufenthalts in China verfassen, soll unsere Eindrücke schildern und kann kein umfassendes Bild liefern. Das gilt natürlich für alle unsere Einträge, wir fanden es passend, es an dieser Stelle zu erwähnen.

Während der Bus- und Zugfahrten wird uns bewusst, was es bedeutet, dass ein großer Teil von Xinjiang von Wüstenlandschaft geprägt ist. Auf unserem Weg durch Zentralasien haben wir erlebt, wie vielfältig sich Steppen und Wüsten präsentieren. Die Landschaft, die wir jetzt aus dem Zugfenster beobachten, ist das traurigste, was wir auf der gesamten Reise gesehen haben. Es gibt kilometerweit nichts als grau-schwarzen Sand und Schotter. Der Lonely Planet beschreibt die Landschaft als Marslandschaft. Ab und zu sehen wir ein Kohleförderwerk, Solaranlagen oder Windkrafträder. Neben unserer Strecke verläuft eine weitere Bahnstrecke auf der die langsameren Regionalzüge fahren und ein moderner Highway, der einen surrealen Kontrast zu dieser Landschaft bildet.

Die Taklamatan Wüste, nach der Sahara die zweitgrößte Sandwüste der Welt, liegt im Zentrum von Xinjiang im sog. Tarimbecken. Sie wird im Norden von dem Tianshan Gebirge begrenzt und im Süden von der tibetischen Hochebene und dem Transhimalaya. Im Westen schließt sich das Pamir Gebirge an. Während unserer Pamir Highway Tour sind wir bereits eine Weile entlang der chinesischen Grenze auf der Tadschikischen bzw. Kirgisischen Seite gefahren.

Oasenstädte wie Turpan und Kashgar sind alte Handelsstädte der Seidenstraße und hüten bis heute einige historische Schätze aus dieser Zeit. Bereits im 2 Jh v.Chr. wurde entlang der Route durch Xinjiang wertvolle Seide aus China z.B. gegen die berühmten Pferde aus dem Ferghana Tal gehandelt. Ebenso brachten Mönche die Lehren über den Buddhismus von Indien über die Seidenstraße nach China, wo sie die vorherrschende Religion wurde. Der Buddhismus, neben dem Taoismus und Konfuzianismus, ist eine der drei Lehren, die China bis heute wesentlich geprägt haben.

Ürumqi

Ürümqi ist die Hauptsatd der Autonomen Uigurischen Provinz Xinjiang, wobei die überwiegende Mehrheit der Einwohner heute Han-Chinesen sind. Die Stadt hat sich von einer traditionellen zentralasiatischen Stadt mit unter 100.000 Einwohnern im Jahr 1950 zum wichtigsten wirtschaftlichen Wachstumspol Nordwest-Chinas entwickelt. (https://www.tatup.de/index.php/tatup/article/view/971/1809) Heute ist Urumqi eine stetig wachsende Megastadt mit fast 4,5 Millionen Einwohnern. Sie ist Drehscheibe des Handels mit den Ländern der „Gürtel-und-Straße-Initiative“, Chinas Projekt einer neuen Seidenstraße seit 2013.

Sicherheit durch Überwachung. Angefangen von einer strengen Kontrolle an der Grenze, Passkontrolle und Befragungen an jedem Bahnhof, den wir erreichen, über eine sehr hohe Polizei- und Militärpräsenz in den Straßen. Alle paar Meter sehen wir Panzer, vor jedem Gebäude werden unsere Taschen durch einen Röntgengerät gescannt. Es sind überall Kameras installiert. Es ist ungewohnt für uns und uns wird bis zum Schluss nicht ganz klar, wer hier eigentlich vor wem geschützt wird.

Wir erleben die Stadt als sehr multikulturell und lebhaft. Die Straßen sind nicht besonders hübsch aber uns gefällt die Atmosphäre und die Stimmung. Überall treffen wir freundliche, neugierige Menschen, die uns fragen woher wir kommen, Fotos mit uns machen wollen und uns ihre Hilfe anbieten. Viele scheinen ungläubig und stolz zugleich, dass wir uns Xinjiang als Urlaubsziel ausgesucht haben.

Wir verbringen die Zeit mit Spaziergängen durch die Stadt und die Parks, bewundern die Moscheen und den großen Uigurischen Bazar. Die Kultur, von den Speisen, Bräuchen bis zu dem äußerem Erscheinungsbild vieler Bewohner:innen ist uns aus Zentralasien sehr vertraut. Ein besonderes Highlight unseres Aufenthaltes ist der letzte Abend, der uns zufällig in eine versteckte Kneipe führt. Dazu gleich mehr.

Wir besuchen auch das Museum. Es ist das größte in Xinjiang und beheimatet einige sehr wertvolle archäologische Funde aus der Region, darunter auch Mumien aus der Wüste, die über 3.800 Jahre alt sind. In dem modernen und familiengerechten Ausstellungen werden die Geschichte, Kulturen und Ethnien Xinjiangs erzählt. Der Sprachgebrauch ist für uns manchmal etwas befremdlich. Erschwerend kommt hinzu, dass nur ein geringer Teil der Texte auf Englisch übersetzt sind. In einigen Ausstellungen, wie z.B. der Sonderausstellung über das 100 jährige Bestehen der Kommunistischen Partei, fehlt gar die uigurische Übersetzung.

Wir stehen am Abend etwas planlos an einer Hauptstraße als uns eine junge Frau anspricht. Sie hat uns Süßigkeiten gekauft, um uns zu begrüßen und sagt, sie würde gern ein paar Sätze Englisch mit uns sprechen. Sie schlägt vor, uns einige Sehenswürdigkeiten zu empfehlen. Da wir bereits den ganzen Tag unterwegs waren und morgen bereits abreisen, fragen wir sie, ob sie uns eine Bar empfehlen könne. Sie nennt uns eine Adresse in fußläufiger Entfernung. Wir tauschen noch WeChat Kontakte aus, dann verabschiedet sie sich sehr herzlich. Die Bar befindet sich im 3. Stock eines Hochhauses, wir können sie zuerst nicht finden und wollen schon umkehren, als wir eine Gruppe junger Leute in einen schäbigen Hauseingang verschwinden und zu den Aufzügen gehen sehen. Wir folgen ihnen und fragen, ob sich in diesem Haus eine Bar befindet. Sie kichern aufgeregt und nehmen uns mit. So kommen wir in einen der angesagtesten Läden in der Gegend. Wir setzen uns an einen der freien Tische und bestellen ein paar Bier. Wir merken schnell, dass die Leute neugierig zu uns herüber schauen. Es dauert eine halbe Stunde, dann sprechen uns zwei Männer neben uns an und wir kommen ins Gespräch. Sie sprechen recht gut englisch und freuen sich sehr über die Gelegenheit ein bisschen zu üben. Im Laufe des Abends komme immer wieder junge Leute zu uns, die ein kurzes Gespräch mit uns anfangen, Fotos machen und dann wieder verschwinden. An den Nachbartischen wird Wahrheit ode Pflicht gespielt und eine beliebte Challenge ist, uns Ausländer anzusprechen.

Die beiden Männer, mit denen wir uns anfreunden, haben kirgisische Vorfahren. Sie erzählen uns, ihnen gefalle Ürümqi so gut, weil die Stadt eine enorme kulturelle Vielfalt habe und sie sich als Minderheit gut integriert fühlten und alle, egal woher sie abstammten, gut miteinander auskämen. Sie wiederholen mehrmals, wie sehr sie sich freuten, uns kennenzulernen, da sie kaum Kontakte in der Welt hätten. Keiner von ihnen ist einmal außerhalb Chinas verreist und dass wir den weiten Weg nach Xinjiang gemacht hätten, rührt sie offenbar sehr. Einer von ihnen sagt, egal, was die Menschen in der Welt über China denken, es sei wichtig, dass sie herkämen, sich ein Bild machten, dass sich die Menschen kennenlernten. Immer wieder stoßen wir auf unsere Begegnung und die internationale Freundschaft an. Irgendwann merken wir, dass nicht nur unsere beiden Freunde, sondern auch wir möglicherweise etwas angetrunken sind. Uns fällt der Zug ein, den wir am nächsten Morgen nehmen wollen und wir schaffen es noch rechtzeitig uns zu verabschieden.

Nach eineinhalb Tagen in Ürumqi sitzen wir bereits wieder im Schnellzug. Wir hatten einen kurzen aber intensiven Aufenthalt in der Hauptstadt von Xinjiang. Ein wenig verkatert aber rundum zufrieden mit den Erlebnissen und den Freundschaften, die wir geknüpft haben, fahren wir weiter Richtung Turpan. Unser Abenteuer China hätte nicht besser beginnen können.

Turpan

Turpan ist eine mitten in der endlosen Wüste Westchinas gelegene Oasenstadt. Unser Hostel liegt am Stadtrand an einer dörflich-gesellig wirkenden Straße. Der Hauptaufenthaltsort ist ein überdachter Innenhof mit einem langen Tisch und einem Tapchan, wie wir es aus Zentralasien kennen. Die Gästezimmer sind um den Innenhof angeordnet, wie in einem Patio. Im Haupthaus, neben der Rezeption, befindet sich noch ein kleines Café, in dem wir morgens erstklassigen Kaffee bekommen.

Darüber hinaus ist unser erster Eindruck von der Kleinstadt (nur 700.000 Einwohner) so lala. Mit dem Reiseführer in der Hand überlegen wir grad, was wir uns in der Umgebung anschauen wollen, als unsere Gastgeberin uns verrät, dass mit uns zwei Französinnen im Hostel eingecheckt haben, die sich nach Begleiter:innen für einen gemeinsames Ausflug erkundigt hätten. Ein Glücksfall für uns, denn die beiden Frauen sind nicht nur sehr sympathisch, eine von ihnen spricht auch perfekt Chinesisch. Sie verhandelt mit dem Taxifahrer knallhart einen sehr guten Preis, übersetzt für uns den ganzen Tag und bringt uns einiges über China bei. Wir verbringen den kompletten nächsten Tag mit ihnen und sitzen abends noch lange im Patio zusammen. Die beiden haben vor ca. einem Jahr ihr Studium abgeschlossen und sind seitdem auf Reisen.

Ausflug in die Umgebung

In der Wüstenregion Kumtag (ein Teil der Taklamatan Wüste) herrschen extreme Wetterbedingungen. Die Temperaturen schwanken zwischen 50 grad (und bis 80°C Bodenoberflächentemperatur, eine der höchsten der Welt) im Sommer und -10 im Winter. Es gibt kaum Vegetation. Aber es soll einen Fluss geben, der Wasser aus dem Tien Shan Gebirge führt. Das Turpan Becken fällt bis auf 150 Meter unter dem Meeresspiegel ab. Es wird auch das Death Valley von China genannt.

Die Flaming Mountains sind Sandsteinberge, die sich mit ihren namensgebenden Farben und Formationen durch die Wüste ziehen. Bei den Flaming Mountains besuchen wir einen ehemaligen Buddha Palast. Die weiter entfernt gelegenen 1.000 Buddha Grotten aus dem 5.-14. Jh sind noch zum Teil gut erhalten und zeugen von der historischen Bedeutung Turpans als buddhistisches Zentrum auf der Seidenstraße. Unser Ausflugsziel macht dagegen eher den Eindruck als seien die Lehmgebäude komplett nachgebaut.

Zum Mittagessen führt uns unser Guide in ein lokales Restaurant. Es soll das beste und günstigste in der Gegend sein. Es gibt Hammel, Innereien, Pilaf, einen scharfen Chicken Salad und Reisnudeln in einer scharf-sauren Sauce. Celine bringt mir ein paar Worte Chinesisch bei. Sie erklärt mir, dass sich die chinesischen Schriftzeichen aus Silben zusammensetzen, die wiederum in einer Art Lautschrift dem Pinyin ausgedrückt werden können. Mit den ersten gelernten Silben kann ich bereits neue Wörter zusammenbauen. Nǐhāo (你好) zum Beispiel besteht aus den Silben Nî 你 (bedeutet „Du“) und hāo 好 (bedeutet „gut“). Ich bin fasziniert und bekomme sofort Lust noch weitere Wörter zu lernen.

Auf Schildern sehen wir häufig zwei Sprachen (Uigurisch und Mandarin). Zum Mittag lassen wir unseren Fahrer eine Mischung aus lokalen Spezialitäten zusammenstellen, wobei wir ihn darum bitten, keine Innereien zu bestellen.

Wir erfahren, dass die meisten Menschen in der Gegend Uigurisch sprechen, besonders die älteren Generationen verstehen oft kein Mandarin. Das sei auch der Grund, erklärt später die Hotelbesitzerin, warum uns in Turpan (anders als überall sonst) die Taxi App DiDi weniger hilft. Die lokalen Taxifahrer könnten sie häufig nicht lesen und nutzen sie deshalb nicht. Unser Fahrer erzählt uns, dass seine Kinder in der Schule nur auf Mandarin unterrichtet werden. Uigurisch werde durch die Eltern gelehrt und zu Hause sprechen sie gemischt.

Nach dem Mittagessen, auf dem Weg aus dem Ort kommen uns zwei Hochzeitsgesellschaften entgegen. Mehrere Autos halten auf der Straße an, Männer springen aus den Autos und fangen an zu tanzen. Die Braut schaut aus einem SUV zu. Passanten kommen am Straßenrand dazu, filmen die Szene mit dem Handy und klatschen Beifall. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Irgendwann löst ein Polizist die Party auf, der Verkehr kommt langsam wieder ins Rollen. Heiraten ist teuer, sagt unser Fahrer. Eine Hochzeit kostet um die 400-500.000 Yuan (ca. 60.000 €). Darin eingeschlossen sind die Kosten für ein neues Haus und Einrichtung. Normalerweise werden die Ausgaben unter dem Brautpaar aufgeteilt. Der Mann zahlt das Haus, die Frau die Einrichtung, wobei sich die ganze Familie beteiligt. Ein Haus hier in der gegen kostet umgerechnet ca. 13.000€, während es in der Stadt umgerechnet 40.000€ sind.

Wir machen Halt in Tuyoq, einem gut erhaltenen alten muslimischen Oasendorf. Das Dorf liegt an einem Hang. Wir schlendern bergauf und bergab durch die schmalen Gassen mit den typischen Lehmhäusern. Im Zentrum steht eine alte Moschee. Es gibt einige Maulbeerbäume und überall hängen Melonenscheiben zum trocknen. Die Region ist berühmt für ihre Melonen, die kernlosen Weintrauben und Maulbeeren. Wusstet ihr, dass die Blätter der Maulbeerbäume das Futter der Seidenraupen ist? Der Baum wird auch für Medizin verwendet und aus der Rinde wird seit Jahrhunderten Papier hergestellt. Wir probieren ein Stückchen getrocknete Melone und Rosinen an einem der Straßenstände und kaufen eine Flasche Maulbeerensaft. Er soll gut zum einschlafen und gegen Kopfschmerzen sein, preist ihn die Verkäuferin an.

Mit uns sind nur einige einheimische Touristen unterwegs, für die wir offenbar die größte Attraktion des Tages sind. Teenies rufen „Hello!“ und kichern, wenn wir ihren Gruß erwidern. Manche fragen uns, ob sie ein Foto mit uns machen können, andere halten uns ungeniert das Handy vors Gesicht und fotografieren oder filmen uns. Ein Vater und sein Sohn sprechen uns an. Die Familie kommt aus Ili, einer Region im Nordwesten von Xinjiang und ist auf einem Wochenendausflug hier. Der Vater spricht sehr gut Englisch, er freut sich über die seltene Gelegenheit mit uns zu sprechen und animiert seinen Sohn, sich ebenfalls mit uns zu unterhalten. Wir staunen über den Wortschatz des Jungen, der gerade einmal 8 Jahre alt ist.

Obwohl wir erst vier Tage hier sind, und wir uns ebenso wenig auf Englisch verständigen können, wie in Zentralasien, haben wir in den wenigen Tagen schon mehr Kontakte gehabt, als in den vergangenen Wochen. Woran liegt es? Sind die Menschen hier neugieriger, sprechen sie uns weniger schüchtern an? Oder liegt es an uns? Sind wir offener geworden? Auf jeden Fall ist es einfacher mit Übersetzungsdiensten umzugehen, da für viele hier der Gebrauch von Apps selbstverständlich ist.

Die Dünen der Wüste sind gut zu erreichen, es führt eine gut ausgebaute Straße direkt an die großen Dünen heran, die eine sehr beliebte Touristenattraktion sind. Für einen horrenden Preis mieten wir einen Jeep und lassen uns von einem völlig irren Fahrer (anders kann man ihn nicht beschreiben) durch die Dünen brettern. Wir können den Sonnenuntergang vor lauter Adrenalin kaum genießen, aber unser Jeepfahrer sorgt auch dafür, dass wir nicht ohne die klassischen Touristen Fotos zurückfahren.

Es ist schon sehr dunkel, als unser Taxifahrer und wieder am Hostel absetzt. Dass er uns den ganzen Tag für 350 Yuan (etwa 50€) herumgefahren hat (zumal wir ihn noch um 50 Yuan heruntergehandelt haben), während wir für die einstündige Wüsten Ralley 600 Yuan bezahlt haben, macht uns jetzt ein schlechtes Gewissen.

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2 Kommentare

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